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Die Region von Mayo Kebbi-Ouest im Süden des Tschad hat eine der höchsten HIV-Infektionsraten des Landes. Ein regionales Netzwerk von HIV-Selbsthilfegruppen, das „Réseau Régional des Associations des Personnes vivant avec les VIH/SIDA de la région du Mayo Kebbi Ouest” (RRAP+/MKO) hat zwischen April und Juni 2011 mit Hilfe der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und fachlicher Unterstützung von „Positive Aktion” eine Befragung unter HIV-positiven Menschen in drei abgelegenen Dörfern der Region durchgeführt.

Die Interviewer waren Mitglieder des regionalen Netzwerks, also selbst HIV-positiv. Somit handelte es sich nicht so sehr um „Befragungen” als vielmehr um Dialoge zwischen Menschen des gleichen HIV-Status. Untern den Beteiligten hat ein Nachdenken über ihre Bedürfnisse, Wünsche und Probleme und über mögliche Lösungsansätze eingesetzt oder sich verstärkt. Davon könnten auch in Zukunft die Dorfgemeinschaften profitieren.

Wichtigstes gemeinsames Anliegen der Befragten sind der Wunsch nach selbständigen Aktivitäten zur Befriedigung ihrer grundlegenden Bedürfnisse und die Verfügbarkeit von antiretroviralen Medikamenten in den drei Dörfern.

Der Projektbericht in französische Sprache kann hier heruntergeladen werden.


 

Fotos: Rico Langeheine